Barbara Weinzierl

Kabarett, Schauspiel, TV, Texte & Workshops

Pressestimmen

 

Pressestimmen zu meinen Bühnenprogrammen

Pressestimmen zu „“Wir müssen reden! Sex, Geld und Erleuchtung“:

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Pressestimmen zu „Oh mei! Du Österreich“:

  • Pressetext in der LANDSHUTER ZEITUNG, 10.11.2012 von Erich Kreillinger:

„Barbara Weinzierl und Jürgen Wegscheider ließen in ihrer nicht ganz ernst gemeinten satirischen Österreich-Revue kaum ein Klischee aus.“

„(ek) Wenn man von Kabarett spricht, so meint man oft nur politisches Kabarett, das den Politikern einmal so richtig einschenkt und ihnen ihre Sünden und Versäumnisse in überzogener Weise vorhält. Ein Kabarett ganz anderer Art der eher leichten und vergnüglichen Muse boten am Samstag in Jutta’s Cafe die beiden Schauspieler Jürgen Wegscheider und Barbara Weinzierl bei ihrer nicht ganz ernst gemeinten satirischen Österreich-Revue »Oh mei du Österreich«, die zu einer humorvollen Sicht Österreichs oder alles Österreichischen wie den kulinarischen Genüssen, den Salzburger Nockerln oder dem Kaiserschmarrn, einlud. Immer wieder erschallte da die Beifall heischende Einleitung »Was wäre Österreich ohne…« Die beiden jetzigen Wahl-Münchner geboren in Österreich, er in Wolfsberg, einer Bezirkshauptstadt in Kärnten mit fast 25000 Einwohner, sie in Klagenfurt am Wörthersee mit fast 95000 Einwohnern, der Statularstadt in Kärnten, einer Stadt also mit einem eigenen Stadtrecht, ließen kaum eines der gängigen Klischees über Österreich aus und boten den zahlreichen Zuhörern und Zusehern beste Unterhaltung. Im dreiviertel Takt des Wiener Walzers begannen sie ihre Show in den Rollen von Sissi und Franz Josef, das aber, so die beiden Schauspieler, nur zufällig einige Ähnlichkeit zum berühmt gewordenen die Fantasie so vieler anspornenden beflügelndes Kaiserpaar habe. Dialektsicher wandelten die beiden vom typischen Wiener Dialekt über zum Tirolerischen und auch Kärntnerischen. Die Übergänge dabei waren fließend. In dem etwa zweistündigen Programm kamen aber auch berühmte österreichische Literaten zu Wort wie der Journalist Karl Kraus, die Schriftsteller Alexander Roda Roda und Arthur Schnitzler, der Schauspieler und Opernsänger des alten Volkstheaters Johann Nepomuk Nestroy oder die Liedermacher Wolfgang Ambros und Reinhard Fendrich. Auch wechselten die beiden ständig die Rollen, von Sissi und Franz-Josef zum alternden räsonierenden Schauspielerehepaar, das sich in einem typischen Wiener Kaffeehaus über ihre vergangenen glanzvollen Zeiten auf der Bühne und ihrer darin entscheidenden Rolle mokiert bis hin zu Josefine Mutzenbacher. Alles, was Österreich ausmacht, kam, wenn auch mit einem vielsagenden Augenzwinkern, zu Wort: die Wiener Walzer von Johann Strauß (Vater) und Joseph Lanner, die vielen Gassenhauer wie »am Weißen Rössl zum Wolfgangsee« oder »beieinander bleib’n«, die berühmte Schrammelmusik, daneben Tirolerisch für Anfänger: »Bischt a Tiroler, bischt a Mensch« oder der typische »Wiener Schmäh«. Auch verschiedene Themen, vom eher Heiteren, Unbeschwerten, und der guten Küche bis hin zum Melancholischen, Makaberen wie dem Tod, die für einen Österreicher typisch sind, kamen dabei zu Tage. Am Ende traten die beiden wieder in die Fussstapfen von Sissi und Franz-Josef und beendeten unter großem Applaus ihre liebevolle Sicht auf Österreich und seine kulturellen Schätze. Alles in allem war es eine formvollendete gelungene und künstlerisch hochstehende Veranstaltung, über die sich auch der veranstaltende Kunst- und Kulturverein sehr freute. Zugab’n hatten die beiden am Ende zwar nicht, sondern nur Durst, das begeisterte Publikum hatte aber zuvor schon seine helle Freude an den beiden Schauspielern und dürfte diesen Abend sicher noch lange in guter Erinnerung behalten.“

  • Pressetext in den SCHONGAUER NACHRICHTEN, 01.02.2013 von Manuela Schmid:

„Satire-Show im Schongauer Brauhaus: Österreicher veräppeln sich selbst“

„Schongau – Dass die Österreicher auch ganz gut über sich selbst lachen können, bewiesen Barbara Weinzierl und Jürgen Wegscheider mit ihrer Satire-Show im Schongauer Brauhaus. Als die „Austriösen“ nahmen die beiden Österreicher ihr Heimatland mächtig auf die Schippe.

Presse oh mei! Du Österreich

Als „Die Austriösen“ veräppelten Barbara Weinzierl und Jürgen Wegscheider ihr Heimatland. Foto: ms

„Wir sind ja selbst aus Kärnten, wir dürfen das!“, meinte Barbara Weinzierl, die einigen Lechstädtern noch von früher als Hexe von Schongau bekannt ist.
So entführte das Duo mit seinem Programm „Oh mei! Du Österreich“ ihr Publikum in die Welt der Kaffeehäuser, der Operetten und der Mehlspeisen – wo der Opernball, der Germknödel und der Kaiserschmarrn zuhause sind. Dabei bedienen sich Weinzierl und Wegscheider sämtlicher Klischees. Als Sisi und Franz verkörpern die beiden ein Paar, das sich genauso gibt, wie man sich in Oberbayern die typischen Ösis eben vorstellt: Sie singen „The Wiener takes it all – I am from Austria!“, trällern österreichische Kassenschlager und trotzen nur so vor Stolz auf ihre Salzburger Nockerln.
Dass dabei die Melange in einem Wiener Kaffeehaus nicht fehlen darf, ist eh klar: Der berühmten Kaffeespezialität widmen die beiden gleich einen extra Sketch, in dem eine Dame es wagt, nach 14 Uhr noch eine Melange zu bestellen – was nicht ganz ohne Probleme abgeht.
Besonders die Kärntner selbst bekommen bei der satirischen Österreich-Revue ihr Fett ab. „Die Kärnter wollen jetzt einen eigenen Tatort machen“, verkündet Sisi – „der dauert bestimmt mindestens vier Stunden – so langsam wie die denken und reden“. Apropos Langsamkeit: Auch der österreichische Fernsehkoch kommt in seiner Sendung nicht ganz mit, weil ihm selbst beim ORF noch alles viel zu schnell geht. Noch viel schlechter kommt allerdings der Burgenländer Schafhirte weg, der so dumm ist, dass er sich die Namen seiner Schafe nicht merken kann. Auch wenn in der satirischen Show vieles zwar offensichtlich ist: Für den Zuschauer im Publikum ist es dennoch von Vorteil, gewisse „Grundkenntniss“ über die Gepflogenheiten unseres Nachbarlandes mitzubringen, um die diverse Feinheiten und Anspielungen auch herauszuhören.
Eine gelungene Einlage erlebt das Publikum gleich nach der Pause mit der TV-Show „Lasst und lustig jodeln in der Mehrzweckhalle“: Als weiblicher Florian-Silbereisen-Verschnitt tritt Barbara Weinzierl mit blonder Langhaarperücke als „Florentina Silberbesen“ auf die Bühne und gibt mit dieser Figur eine irrwitzige Gestalt ab. Mit säuselnder Stimme bläut sie dem Publikum ein: „Tirolerisch ist keine Halskrankheit – tirolerisch ist eine Lebenseinstellung!“. Täuschend echt klingt der Hans Moser, den Jürgen Wegscheider mimt. Auch Josephine Mutzenbacher tritt mehrmals in der Show auf. Schauspielerisch sehr überzeugend präsentieren die beiden Kärnter zwei alternde österreichische Schauspieler, die – mit flaschenbodendicken Brillengläsern ausgestattet – in einem Wiener Kaffeehaus alten Zeiten nachtrauern.“
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