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Inhalt
HUGO - Die Geschichte einer fleischfressenden Pflanze, die keine Menschen
fressen konnte
Die
Hexe Esmeralda, der grüne Hase, die violett gestreifte Katze Violetta,
die kleine weiße Maus und Ewald, das rosa Marzipanschwein leben
in einer gemütlichen Hütte am Waldrand. Eines Abends sind sie
in großer Aufregung. Zwei Stadtbewohner haben ein kleines Töpfchen
mit einer Pflanze ganz nah bei der Hütte abgestellt.
Beim Studieren der Literatur über seltene Pflanzen entdeckt der belesene
grüne Hase, dass es sich bei dem Mitbringsel um eine fleischfressende
Pflanze handeln muß. Zu spät, denn Hugo, so nennen die Bewohner
der Hütte das Wesen, hat bereits seinen Ehrenplatz auf dem Kaminsims
eingenommen.
Er wird von Esmeralda aufgepäppelt und beginnt zu wachsen. Hugo wird
größer und größer. Eines Tages beginnt er zu sprechen.
Das Wort "Hunger " lernt er schnell.
Die Maus verläßt die Wohngemeinschaft. Sie beschließt
erst wieder zu kommen, wenn das Hungerwesen fort ist.
Das rosa Marzipanschwein Ewald schließt dicke Freundschaft mit Hugo,
weil er davon ausgeht, dass Fleischfresser kein Marzipan mögen. Bis
Hugo immer größer und immer hungriger wird und ihm eine Vorderpfote
abbeißt.
Die Bewohner, mit Violetta als Anführerin, beschließen, Hugo
aus der Hütte zu entfernen. Man bestellt den klugen Wolf und den
schlauen Fuchs als Noteinsatzkommando.
Als Violetta mit Fuchs und Wolf in der Hütte ankommen, hat sich Hugo
schon von allein auf den Weg gemacht.
Hugo kommt nach langer Wanderung in die große Stadt. Als erstes
plündert er einen Metzgerladen. Er frißt sich satt. Den Metzger
läßt er nur leben, weil sein Magen zum Platzen voll ist.
Danach landet Hugo auf den Weihnachtsmarkt, wo er bei Groß und Klein
beliebt ist und beim Schnitzelhüttchenbesitzer während der Vorweihnachtszeit
Unterschlupf findet.
Durch die Begegnung mit einem Schneeräumemann trifft Hugo für
sich die Entscheidung, niemals Menschen zu essen. Nicht aus moralischen
Gründen, sondern weil sie einfach nicht schmecken.
Als die Weihnachtszeit vorbei ist, macht sich Hugo wieder auf Wanderschaft.
Sein Weg führt ihn zu einem Frühlingsfest, wo er den Schnitzelhüttchenbesitzer
wieder trifft. Dieser stellt Hugo der dicken Frau mit dem Backenbart vor,
welche in ihrem Zelt "Absonderliche Formen des Lebens" zur Schau
stellt.
Hugo zieht als absonderliche Form des Lebens mit der Backenbartdame und
ihrer Truppe mit. Auf jedem Volksfest tritt er auf und wird berühmt.
Eines Tages ist Hugo stinksauer auf sich, die Backenbartdame und die ganze
Welt. Er möchte am liebsten ausreißen oder zumindest nicht
auftreten an diesem Tag.
Aber er weiß: Vertrag ist Vertrag.
So kommt es, dass er in seiner Wut einen unvorsichtigen Menschen namens
Papi, der es wagt nach Hugos Fangarmen zu greifen, in die Luft schleudert
und fast ermordet.
In dem Moment als der Papi hoch in der Luft hängt, treffen durch
Zufall Esmeralda, der grüne Hase und Ewald auf dem Fest ein. Esmeralda
erkennt Hugo, der ja immerhin ihr Ziehkind ist, sofort und schafft es
ihn zur Vernunft zu bringen.
Hugo beschließt sein Vagabundenleben aufzugeben und als friedlicher
Mitbewohner wieder zur Hütte zurückzukehren.
Sogar die Maus schließt Frieden mit Hugo. Man lebt glücklich
und zufrieden....
.......bis Hugo zu weiteren Abenteuern aufbricht....
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