Barbara Weinzierl
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in München/Germany 

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Zum Inhalt
HUGO - Die Geschichte einer fleischfressenden Pflanze, die keine Menschen fressen konnte

Die Hexe Esmeralda, der grüne Hase, die violett gestreifte Katze Violetta, die kleine weiße Maus und Ewald, das rosa Marzipanschwein leben in einer gemütlichen Hütte am Waldrand. Eines Abends sind sie in großer Aufregung. Zwei Stadtbewohner haben ein kleines Töpfchen mit einer Pflanze ganz nah bei der Hütte abgestellt.

Beim Studieren der Literatur über seltene Pflanzen entdeckt der belesene grüne Hase, dass es sich bei dem Mitbringsel um eine fleischfressende Pflanze handeln muß. Zu spät, denn Hugo, so nennen die Bewohner der Hütte das Wesen, hat bereits seinen Ehrenplatz auf dem Kaminsims eingenommen.

Er wird von Esmeralda aufgepäppelt und beginnt zu wachsen. Hugo wird größer und größer. Eines Tages beginnt er zu sprechen. Das Wort "Hunger " lernt er schnell.

Die Maus verläßt die Wohngemeinschaft. Sie beschließt erst wieder zu kommen, wenn das Hungerwesen fort ist.

Das rosa Marzipanschwein Ewald schließt dicke Freundschaft mit Hugo, weil er davon ausgeht, dass Fleischfresser kein Marzipan mögen. Bis Hugo immer größer und immer hungriger wird und ihm eine Vorderpfote abbeißt.

Die Bewohner, mit Violetta als Anführerin, beschließen, Hugo aus der Hütte zu entfernen. Man bestellt den klugen Wolf und den schlauen Fuchs als Noteinsatzkommando.

Als Violetta mit Fuchs und Wolf in der Hütte ankommen, hat sich Hugo schon von allein auf den Weg gemacht.

Hugo kommt nach langer Wanderung in die große Stadt. Als erstes plündert er einen Metzgerladen. Er frißt sich satt. Den Metzger läßt er nur leben, weil sein Magen zum Platzen voll ist.

Danach landet Hugo auf den Weihnachtsmarkt, wo er bei Groß und Klein beliebt ist und beim Schnitzelhüttchenbesitzer während der Vorweihnachtszeit Unterschlupf findet.

Durch die Begegnung mit einem Schneeräumemann trifft Hugo für sich die Entscheidung, niemals Menschen zu essen. Nicht aus moralischen Gründen, sondern weil sie einfach nicht schmecken.

Als die Weihnachtszeit vorbei ist, macht sich Hugo wieder auf Wanderschaft.

Sein Weg führt ihn zu einem Frühlingsfest, wo er den Schnitzelhüttchenbesitzer wieder trifft. Dieser stellt Hugo der dicken Frau mit dem Backenbart vor, welche in ihrem Zelt "Absonderliche Formen des Lebens" zur Schau stellt.

Hugo zieht als absonderliche Form des Lebens mit der Backenbartdame und ihrer Truppe mit. Auf jedem Volksfest tritt er auf und wird berühmt.
Eines Tages ist Hugo stinksauer auf sich, die Backenbartdame und die ganze Welt. Er möchte am liebsten ausreißen oder zumindest nicht auftreten an diesem Tag.

Aber er weiß: Vertrag ist Vertrag.

So kommt es, dass er in seiner Wut einen unvorsichtigen Menschen namens Papi, der es wagt nach Hugos Fangarmen zu greifen, in die Luft schleudert und fast ermordet.

In dem Moment als der Papi hoch in der Luft hängt, treffen durch Zufall Esmeralda, der grüne Hase und Ewald auf dem Fest ein. Esmeralda erkennt Hugo, der ja immerhin ihr Ziehkind ist, sofort und schafft es ihn zur Vernunft zu bringen.

Hugo beschließt sein Vagabundenleben aufzugeben und als friedlicher Mitbewohner wieder zur Hütte zurückzukehren.
Sogar die Maus schließt Frieden mit Hugo. Man lebt glücklich und zufrieden....


.......bis Hugo zu weiteren Abenteuern aufbricht....